Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Thonny: Python-IDE für Programmieranfänger

Thonny ist eine Entwicklungsumgebung für alle, die das Programmieren erlernen wollen. Die Python-IDE kommt mit einigen eingebauten Tools, verzichtet dafür auf fortgeschrittene Optionen und kann Anfängern den Einstieg erleichtern.
Thonny wurde an der Universität Tartu (Estland) auf die Bedürfnisse von Phython-Einsteigern angepasst. Beim Entwickeln jedes einzelnen Features der IDE stand der Blickwinkel von Python lernenden Studenten im Fokus. Thonny kommt bereits zusammen mit Python 3.7, so dass dem Anfänger schon einmal die ersten Schritte abgenommen werden: Welche Version hernehmen, den Download finden, laden und installieren. Insbesondere auf Rechnern für welche die Lernenden keine Adminrechte haben ist dies von Vorteil. Verglichen mit anderen Python-IDEs, wie beispielsweise PyCharm, ist die Benutzeroberfläche von Thonny einfacher und übersichtlicher gestaltet, praktisch selbsterklärend.Sie startet zu Beginn als reiner Editor mit einem Shell-Fenster, welches die Ergebnisse der Eingaben zeigt. Danach lassen sich weitere Fähigkeiten zuschalten. Besonders interessant für die Lernenden: Mit Strg+F5 startet man den eingebauten Debugger und kann mit der Step-Taste den Code Schritt für Schritt abarbeiten lassen und bekommt angezeigt, was er tut und wie sich die Werte der Variablen ändern.Die Nachteile: Die Oberfläche von Thonny ist ein wenig eingeschränkt. Die Lern-IDE für große Projekte zu nutzen ist nicht wirklich sinnvoll. Dafür gibt es mächtigere Werkzeuge. Eine Auswahl finden Sie beispielsweise hier.Die neueste Version 3.0.4 (verfügbar für Windows, Linux, macOS) finden Sie unter bitbucket.org/plas/thonny/downloads/. Dort gibt's zudem ein Wiki mit FAQ und weiteren Informationen. Die Webrepräsentanz von Thonny ist https://thonny.org/. Dort finden Sie unter anderem ein kurzes englischsprachiges Video, das die Arbeit mit Thonny anhand einfacher Beispiele zeigt.
Miscellaneous

Neueste Beiträge

MessagePack: JSON als Binär-Image - Best of NuGet, Teil 10
Das Serialisierungsformat MessagePack wurde – anders als JSON – konsequent auf die Bedürfnisse von Maschinen und damit auch auf höchstmögliche Kompaktheit optimiert. Der Vorteil: Ein geringeres zu übertragendes Datenvolumen führt vor allem in IoT-nahen Anwendungen direkt zu geringeren Kosten.
6 Minuten
17. Aug 2026
"Menschen erzählen Geschichten, keine CRUD-Operationen" - Interview
Event Sourcing gilt als kompliziert. Golo Roden von native web GmbH erklärt im DWX-Interview, warum das ein Missverständnis ist – und warum das Konzept das perfekte Fundament für KI-Projekte liefert.
19. Aug 2026
Die Kunst der langen Aufgabenläufe - Kimi K3 – das Modell hinter dem Agenten, Teil 2
Ein guter Code-Generator löst eine klar umrissene Funktion. Ein Coding-Agent muss dagegen ein Repository erkunden, Hypothesen bilden, Werkzeuge auswählen, Tests auswerten und nach Fehlschlägen den Kurs ändern. Kimi K3 zielt auf diese zweite Klasse von Aufgaben.
8 Minuten

Das könnte Dich auch interessieren

Elektronische Schaltkreise im Browser simulieren - Simulation
Statt mit Steckfeld oder Lötkolben kann man auf dieser Website Schaltungen per Drag and Drop zusammenstellen und deren Verhalten testen.
2 Minuten
26. Jul 2018
C#-.NET-Apps mit WinUI 3 - Komponentenbasierte Apps mit Fluent/FAST, Teil 3
Microsoft macht mit WinUI 3 ein natives User-Experience-Framework für Windows verfügbar, dessen Komponenten auf dem Microsoft-eigenen Design-System Fluent 2 basieren.
23 Minuten
13. Mai 2024
Stark beschränkt - Native-AOT-Kompilierung mit Entity Framework Core 9.0
In Entity Framework Core 9.0 liefert Microsoft erstmals eine Unterstützung für den Native-AOT-Compiler mit, die aber leider noch geringen praktischen Nutzen hat.
7 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige