Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Kommunikationssysteme mit KI neu zusammengesetzt

Professor Laurent Schmalen vom Institut für Nachrichtentechnik (CEL) des KIT arbeitet mit seinem Team an KI-Lösungen, um sowohl die Komplexität als auch den Stromverbrauch der Kommunikationstechnik zu reduzieren.
Die Nachfrage nach datenintensiven Kommunikationsdiensten, beispielsweise Videostreaming, wächst immer noch exponentiell. Der zunehmende Datenverkehr lässt sich nur bewältigen, wenn die Komplexität der Datenverarbeitung in den Sende- und Empfangseinrichtungen der Netzwerke radikal reduziert wird. Zudem ist das weltweite Kommunikationsnetz für einen erheblichen Anteil des globalen Energieverbrauchs verantwortlich. Im Projekt "RENEW – Reinventing Energy Efficiency in Communication Networks" arbeitet Professor Laurent Schmalen vom Institut für Nachrichtentechnik (CEL) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mit seinem Team an Lösungen, um sowohl die Komplexität als auch den Stromverbrauch der Kommunikationstechnik zu reduzieren, was höhere Datenraten und bessere Umweltverträglichkeit ermöglicht. Mit Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) und des Maschinellen Lernens reduzieren die Forscher die kostenintensiven Algorithmen der Empfänger. Diese werden in ihre atomaren Einzelteile zerlegt und mit KI-Verfahren so zusammengesetzt, dass der gewünschte Kompromiss zwischen hoher Leistungsfähigkeit einerseits und niedrigem Energieverbrauch andererseits erreicht wird. In Vorabuntersuchungen gelang es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter anderem bereits, die Decodierung bestimmter fehlerkorrigierender Codes wesentlich zu vereinfachen. Da die Fehlerkorrektur im Empfänger üblicherweise am meisten Energie verbraucht, birgt dieser Ansatz ein enormes Potenzial für den Entwurf und die Verwirklichung enegieeffizienter Kommunikationstechnik.Der Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erhält vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council – ERC) einen Consolidator Grant für sein Projekt. Der ERC fördert das Projekt in den kommenden fünf Jahren mit bis zu zwei Millionen Euro.
Miscellaneous

Neueste Beiträge

Wenn Software autonom wird - KI-Agenten verändern die Spielregeln der IT-Infrastruktur
Agentische KI-Systeme übernehmen mehrstufige Arbeitsabläufe und bestimmen dafür innerhalb eines vorgegebenen Rahmens nötige Schritte, führen sie aus und passen ihr Vorgehen an. Dieses Maß an Autonomie bringt bestehende Infrastrukturen schnell an ihre Grenzen.
6 Minuten
2. Nov 2026
Game-Boy-Emulation in C# – ROM-Dumping - Retro-Hardware mit .NET in Software nachbilden, Teil 1
Ohne Spiele kein Emulator – wie man echte Cartridges mit einem Arduino und etwas C# zum Reden bringt.
7 Minuten
4. Nov 2026
Flexible Templates ohne Wiederholung - Infrastructure as Code mit Azure Bicep, Teil 2
Wie Bicep-Parameter typisiert, eingeschränkt und mit sinnvollen Standardwerten versehen werden und wie Variablen sich nutzen lassen, um aus Parametern abgeleitete Werte zu berechnen, etwa für Namenskonventionen oder umgebungsabhängige SKUs.
5 Minuten

Das könnte Dich auch interessieren

UIs für Linux - Bedienoberflächen entwickeln mithilfe von C#, .NET und Avalonia
Es gibt viele UI-Frameworks für .NET, doch nur sehr wenige davon unterstützen Linux. Avalonia schafft als etabliertes Open-Source-Projekt Abhilfe.
16 Minuten
16. Jun 2025
Elektronische Schaltkreise im Browser simulieren - Simulation
Statt mit Steckfeld oder Lötkolben kann man auf dieser Website Schaltungen per Drag and Drop zusammenstellen und deren Verhalten testen.
2 Minuten
26. Jul 2018
C#-.NET-Apps mit WinUI 3 - Komponentenbasierte Apps mit Fluent/FAST, Teil 3
Microsoft macht mit WinUI 3 ein natives User-Experience-Framework für Windows verfügbar, dessen Komponenten auf dem Microsoft-eigenen Design-System Fluent 2 basieren.
23 Minuten
13. Mai 2024
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige