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Lesedauer 3 Min.

Die Hard- und Soft-Skills von 2027

Im Rahmen der digitalen Transformation sehen sich Fach- und Führungskräfte veränderten Jobprofilen und neuen Anforderungen gegenüber. Das  Karrierenetzwerk LinkedIn, hat deutsche Vorstände und Personalverantwortliche befragt, welche Fähigkeiten heute und in zehn Jahren am gefragtesten sein werden.
Bei der Umfrage kam heraus, dass sich im Bereich der Hard Skills wenig verändern wird – Datenanalyse sowie -interpretation und Wissensmanagement sind und bleiben die gefragtesten Fachkompetenzen, gefolgt von Projektmanagement. Bei den Soft Skills wandeln sich die Anforderungen jedoch signifikant. Einzig Verhandlungsführung kann sich in den nächsten Jahren als gefragte Sozialkompetenz behaupten, während funktionsübergreifende Kompetenzen und Mitarbeiterführung in den nächsten Jahren stärker in den Fokus rücken. Bemerkenswert sind auch regionale Unterschiede: Während in Frankfurt/Main künftig geübte Change- und Projekt-Manager gute Chancen am Arbeitsmarkt haben, sind in München Social-Media-Experten besonders gefragt. Berliner Unternehmen suchen hingegen verstärkt nach Programmierern und allgemeinen Digitalkompetenzen.

Die Studie zeigt, dass Soft Skills gegenüber den Hard Skills an Bedeutung gewinnen und verstärkt nachgefragt werden. Allerdings verschieben sich hier die Prioritäten signifikant: Gegenwärtig gelten Kritikfähigkeit (76 Prozent), Entscheidungsstärke (74 Prozent) und Verhandlungsführung (73 Prozent) als die wichtigsten Fähigkeiten. In zehn Jahren werden nach Ansicht der Befragten hingegen funktionsübergreifende Kompetenzen (82 Prozent), Verhandlungsführung (79 Prozent) und Mitarbeiterführung (76 Prozent) von höchster Bedeutung sein.

Funktionsübergreifende Kompetenzen erfahren den höchsten Bedeutungszuwachs – von gegenwärtig 67 auf 82 Prozent in der Zukunft. Interkulturelle Kompetenz (67 auf 75 Prozent) und Mitarbeiterführung (70 auf 76 Prozent) folgen in der Liste der Soft Skills, deren Stellenwert am stärksten steigt. Das unterstreicht die zunehmende Nachfrage nach Mitarbeitern, die gut kommunizieren können – mit ihren Kollegen, mit Akteuren außerhalb des Unternehmens und über Sprachgrenzen hinweg. Auch kulturelles Feingefühl ist wichtig, um in der globalisierten Geschäftswelt erfolgreich zu sein.

„Die Fähigkeiten, welche für die Jobs von morgen gebraucht werden, verändern sich zunehmend und schneller“, sagt Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen und Mitglied der Geschäftsleitung LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz. „Unsere Mitglieder dabei zu unterstützen, die benötigten Kompetenzen für den nächsten Karriereschritt oder andere berufliche Ziele zu erwerben, ist der Beweggrund hinter unserer Entscheidung, LinkedIn zur Wissensplattform auszubauen.“

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