Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

7 Funktionen für eine barrierefreie Suche

Enterprise-Search-Spezialist IntraFind hat sieben Funktionen ausgemacht, die eine barrierefreie Suche bieten muss.
Für Behörden sind barrierefreie Webseiten und Suchfunktionen bereits Pflicht – private Unternehmen sollten daher möglichst bald nachziehen. Doch viele Betreiber wissen nicht einmal genau, wie sie Menschen mit Beeinträchtigungen helfen können. Enterprise-Search-Spezialist IntraFind hat sieben Funktionen ausgemacht, die eine barrierefreie Suche bieten muss.Die Digitalisierung droht einen Teil der Bevölkerung abzuhängen. Etliche Anwendungen und Seiten im Internet sind – trotz bestehender Möglichkeiten – kaum nutzbar für Menschen mit Beeinträchtigungen. Besonders häufig versäumen es Betreiber, eine barrierefreie Suche zu implementieren. Welche sieben Eigenschaften für eine solche Suchfunktion unbedingt notwendig sind, erläutert IntraFind, Spezialist für Enterprise Search und Künstliche Intelligenz.1. Optimierung der Tastatursteuerung. Die Steuerung der Suchfunktion über die Tastatur ist essentiell für die Barrierefreiheit. Blinde oder stark sehbehinderte, aber auch in ihrer Bewegung eingeschränkte, Nutzer können die Maus nur bedingt für die Bedienung der Suche verwenden. Eine gute Tastatursteuerung unterstützt das Ansteuern der einzelnen Elemente der Suchfunktion via Tab-Taste auf der Tastatur. Noch besser ist es, wenn Nutzer die Suche zusätzlich mit Enter-, Pfeil- und Leertasten bedienen können.2. Unterstützung von Screenreadern. Screenreader – also Sprachausgaben, die den Inhalt des Bildschirms an den Nutzer akustisch vermitteln – helfen bei der Navigation und der Vermittlung von Inhalten. Damit diese Vorlesehilfen korrekt funktionieren, müssen unter anderem die Oberflächenkomponenten, wie beispielsweise das Suchfeld, Texte beinhalten, die nur für den Screenreader gültig sind und dem Nutzer den Zweck der Komponente erklären.3. Logischer Softwareaufbau. Eine barrierefreie Suchsoftware muss logisch und hierarchisch aufgebaut sein – von der Bedienung bis zur Präsentation der Suchergebnisse und deren Inhalt. Unstrukturierte Suchergebnisse oder eine chaotische Bedienung können die Suche für die Nutzer erschweren oder zu einem Informationsverlust bei der Verwendung von Screenreadern führen.4. KI-basierte Sprachsteuerung. Genauso wichtig wie eine optimale Tastatursteuerung ist die Option zur Steuerung via Sprachbefehl. So können Nutzer ganz einfach sagen, was sie suchen wollen. Das mitunter mühselige Navigieren zum Suchfeld und die manuelle Eingabe des Suchbegriffs fallen so weg. Umso besser, wenn die Spracheingabe und die dahinterliegende intelligente Interpretation der Suchanfrage mehrsprachig funktioniert.5. Sichtbarer Tastaturfokus. Der Tastaturfokus markiert das Bedien- oder Eingabeelement, das der Nutzer per Tastatur angesteuert hat. Ein sichtbarer Tastaturfokus, beispielsweise durch Highlighting, ist sehr hilfreich für die intuitive Navigation: Der Nutzer verliert so nicht die Übersicht und kann leichter die richtigen Elemente finden und per Tastatur bedienen.6. Hoher Kontrast. Hoher Kontrast hilft enorm bei der Lesbarkeit der Inhalte auf einer Webseite oder innerhalb einer Anwendung. Gerade für Menschen, die nicht gut sehen, kann ein höherer Kontrast einen bedeutenden Unterschied machen. Aber auch für gesunde Augen ist dieser angenehmer und verbessert das Sucherlebnis.7. Farbneutrale Informationsvermittlung. Es gibt viele Menschen, die Schwierigkeiten haben, Farben korrekt wahrzunehmen. Daher sollte die Farbgebung kein Indikator für die Qualität eines Treffers oder ein Link nicht nur mittels einer bestimmten Farbe gekennzeichnet sein.Franz Kögl, Vorstand von IntraFind: "Unsere Software iFinder bietet die oben genannten Funktionen für die Suche auf Webseiten und innerhalb von Enterprise-Search-Anwendungen. Dadurch unterstützen wir Behörden und Unternehmen dabei, die digitale Informationsbeschaffung für Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung möglichst angenehm zu gestalten."
Miscellaneous

Neueste Beiträge

KI bedeutet Developer-Level – Agentic Coding braucht Pro-Code
Agentic Coding auf einem geschlossenen Low-Code-Builder kombinieren? Lieber nicht. Denn wer seine Plattform nicht für Developer gebaut hat, hat sie nicht für KI gebaut.
6 Minuten
30. Jul 2026
AI Slop vermeiden: Harness-First Engineering für Teams, die mit Coding Agenten arbeiten - Der neue Engpass heißt Vertrauen
Coding Agents wie GitHub Copilot, Cursor oder Claude Code haben die Produktivität von Entwicklungsteams dramatisch erhöht. Was früher Tage dauerte, entsteht heute in Stunden. Doch mit der Geschwindigkeit wächst ein neues Problem: Der Engpass liegt inzwischen im Vertrauen in das, was geschrieben wurde.
4 Minuten
4. Aug 2026
PandaOS: Die Workstation, die ich mir immer gewünscht habe
Monatelang bin ich zwischen KI-Werkzeugen hin- und hergesprungen. Cursor, Claude Code, OpenCode, Aider. Jedes hatte etwas Geniales, doch keines fühlte sich vollständig an. Also habe ich ein eigenes Tool gebaut? PandaOS ist das Ergebnis.
6 Minuten

Das könnte Dich auch interessieren

Zwischenbilanz - Praktische Erfahrungen mit Blazor
Blazor WebAssembly in der Praxis: Reife, gelungener Einsatz, Showstopper.
11 Minuten
C#-.NET-Apps mit WinUI 3 - Komponentenbasierte Apps mit Fluent/FAST, Teil 3
Microsoft macht mit WinUI 3 ein natives User-Experience-Framework für Windows verfügbar, dessen Komponenten auf dem Microsoft-eigenen Design-System Fluent 2 basieren.
23 Minuten
13. Mai 2024
DDC hakt nach: Steiniger Weg von WPF zu Avalonia?
WPF hat ausgedient? Wer ein modernes User Interface über alle Plattformen hinweg entwickeln will, kommt an Avalonia UI kaum vorbei. Doch was taugt Avalonia im Vergleich zu MAUI oder Blazor? Dieses Interview räumt mit Mythen auf – und zeigt, worauf sich Entwickler:innen einstellen müssen.
5 Minuten
13. Okt 2025
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige