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Lesedauer 6 Min.

Lern! Dich! Schlau!

Neu erworbenes Wissen, Austausch in den Gesprächen und hervorragendes Essen: Die DDC bietet Teilnehmenden ein Komplettpaket für die Fortbildung in .NET und KI.
©  Event Wave, Patrizio De Mitri, Google Gemini

Wenn ich an die .NET Developer Conference 2025 (DDC) zurückdenke, sehe ich zuerst Leute, die nach einer Ses­sion im Foyer diskutieren, weil der Sitznachbar die eigentlich interessante Frage erst dort gestellt hat. Ich sehe eine Entwicklerin vom Amt in Berlin, die einem Kollegen bei einem Kaffee erklärt, warum sie async und await für den großen Wurf hält. Ich sehe einen selbstgebauten RC-Truck, ferngesteuert über LTE, neben dem Entwickler Georg Poweleit mit leuchtenden Augen erzählt, welche Technologien in der Steuerung stecken. 

Das alles ist das Fleisch der DDC 2025, das Umami – das, was neben dem vermittelten Knowledge bleibt. Und es ist das, was die Fachkonferenz seit dem Jahr 2011 trägt: die Community, die weiterdiskutiert, wenn die Sessions längst vorbei sind.

Kristallisationskeime

Ein anderes Bild, das mir vor die Augen kommt, ist eines von einem Partnerstand, umringt von Menschen, die sich in den Pausen angeregt unterhalten, in Zweier-, Dreier- und Fünferrunden. Fachthemen, Erkenntnisse und Probleme zwischen Tür und Angel. Kristallisationskeime nennen wir die Stände liebevoll im Team, denn sie sind Orte, an denen sich Fach­gespräche entzünden. Keine anonyme Messekulisse, kein „Sprich mich nicht an“, sondern mittendrin statt nur dabei. Auch auf der DDC 2026 werden die Stände von dox42, Text Control und andrena objects (Bild 1) wieder solche Orte der Begegnung werden. Die letzteren beiden wissen um den Community-Wert der DDC – sie waren im vergangenen Jahr schon dabei. 

Und dann sind da die Abende. Der ferngesteuerte Truck von Georg Poweleit wurde schon genannt: Er hielt den Raum in Atem. Am zweiten Abend gab es ein Wissensquiz, bei dem die Antworten wie bei „1, 2 oder 3“ durch das Platzieren im Raum beantwortet wurden. 

Auch 2026 bietet die DDC wieder Abend­belustigung – in Soft- und Hardware. Über das Thema „Insider Risk für Astrologen: Warum der Wassermann AI testet“ spricht Julian Kusenberg in einer Mischung aus Spaß und Ernst, und am Mittwoch lernen die Teilnehmenden von Stefan Fiedler, wie sie ihren eigenen Game-Boy-Simulator in .NET bauen können. 

Danach am Dienstag geselliger Ausklang im Foyer bei „Ask the Experts“ und am Mittwoch der kurze Weg zum Christkindlmarkt nach dem Motto „DDC goes Xmas“. 

Aber gibt es ein Leben zwischen den Pausen? Selbstverständlich. Ich will betonen, dass die Sprecherinnen und Sprecher der DDC zu den Top-Experten auf ihren Gebieten ­zählen. In ihren Sessions vermitteln sie, was es Entscheidendes über „ihre“ Technologie zu wissen gilt. Gemäß der Historie ist auch das Programm der DDC 2026 fein ausge­wogen: .NET in allen Facetten, harte Technologie, APIs und Frame­works und natürlich jede Menge KI. 

Infos einholen oder einfach nur schnacken an den Partnerständen von Text Control (links) und andrena objects (rechts).

Infos einholen oder einfach nur schnacken an den Partnerständen von Text Control (links) und andrena objects (rechts).

© Event Wave, Patrizio De Mitri

KI und tiefes Wissen

Daniel Meixner von GitHub eröffnete die DDC 2025 mit einem Ausspruch, der mir im Gedächtnis geblieben ist: „KI-Agenten poppen überall auf. Wir Developer müssen all diese Agents orchestrieren.“ Genau dieser Gedanke beschäftigte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in den Pausen. Es wurde diskutiert, angezweifelt, bestätigt. 

Ein Jahr später hat die KI den Arbeitsalltag der Entwicklerinnen und Entwickler noch wesentlich tiefer durchdrungen. Wie zeigt sich das im Programm der DDC? Es gibt zwei statt einen Track zur KI: AI Developer Tools, in dem es um die Helfer im Workflow des Developers geht, und AI Fundamentals, der sich intensiv mit den Möglichkeiten auseinandersetzt, die KI in die eigenen Anwendungen einzubauen. 

Damit aber nicht genug: In der ein oder anderen Session werden die Teilnehmenden unwillkürlich ebenfalls mit KI konfrontiert – genau so, wie das im wirklichen Leben ist. Das DDC-Team selbst nennt das zentrale Motto für 2026: „Developer als Orchestrator“. Entwicklerinnen und Entwickler müssen immer mehr das Rudel an Agenten im Zaum halten. 

Aber wenn die KI eh schon alles weiß, muss ich mir dann überhaupt noch Technologiewissen aneignen? .NET-Experte Christian Giesswein wird darauf in seiner Keynote eine Antwort geben. Zwanzig Jahre lang wusste er, was sein Code tat. Seit einem Jahr nicht mehr – nicht, weil er selbst schlechter geworden wäre, sondern weil er zunehmend Code mergt, den er nicht selbst geschrieben hat. Code schreiben kostet praktisch nichts mehr, sagt er. Code beurteilen hingegen nach wie vor dasselbe wie immer und ist damit über Nacht zum eigentlichen Engpass geworden. Was es aber dennoch auch zukünftig zu wissen gilt, wird er den Teilnehmer:innen in einem Raster für das Lernbudget mitgeben. 

Knowledge und Spaß sind bei der .NET Developer Conference  Teil der DNA.

Knowledge und Spaß sind bei der .NET Developer Conference Teil der DNA.

© Event Wave, Patrizio De Mitri

Wenn eine Stunde zu kurz ist

Ach, und noch ein Bild drängt sich mir vor Augen: Die gesamte Mannschaft vom Workshop von David Tielke reißt nach einem ganzen Tag angestrengten Lernens die Arme begeistert hoch. Denn auch das ist die DDC: Wenn die Behandlung eines Themas nicht in eine Stunde passt, findet es als halbtägige DevSession oder als eintägiger Workshop statt. Auch hier dominieren dieses Jahr alle Facetten der KI bei der Auswahl der Themen. Wer sich zur Teilnahme entscheidet, hat hinterher ein Thema durchlebt, denn beide Formate bestehen weniger aus Frontalunterricht, als vielmehr aus Mitmachen und Selbst-Ausprobieren.

 

Lecker essen: Wer feste lernt, braucht auch was Gutes im Bauch.

Lecker essen: Wer feste lernt, braucht auch was Gutes im Bauch. 

© Event Wave, Patrizio De Mitri

Leckeres Essen und volle Flexibilität

Dass die Küche im Pullman in den vergangenen Jahren immer zu überzeugen wusste, kann ich mit Fug und Recht sagen. Auch das Hyatt steht im Ruf, beim Essen nicht zu kleckern. Schließlich gehört gute Verpflegung zum Wohlfühlgefühl und schafft den Rahmen für eine kommunikationsfreundliche Grundstimmung. Die Sterne-Verpflegung ist ebenso im Ticketpreis enthalten wie das Networking und die Session-Slides. Letztere sind elementar für die Nachbereitung. 

Apropos Ticket: Vier Tage dauert die DDC 2026 in Köln – du kannst dir aber das Ticket so zusammenstellen, wie es für dich passt. Nur Workshop gefällig? Dann buche nur das. Volle Lotte vier Tage? Nur einen Klick entfernt. Superflexibel nennen wir das und tragen damit den unterschiedlichsten Bedürfnissen Rechnung. 

Und wer mit Kolleginnen und Kollegen kommt, erhält auch noch den Team-Rabatt. Meine Kollegin Susanne Herl (susanne.herl@ebnermedia.de) berät dich gern, welche Rabatte möglich sind. Das gilt auch für Studierende und Azubis. 

.NET lebt nicht nur, es wächst

Wie passt nun alles zusammen, mit .NET, der KI und ­allem anderen? 42? Ich bin extrem gespannt, welche Diskus­sionen es diesmal unter den Teilnehmenden, Sprechern und Partnern gibt. Gesprächsbedarf und schwerwiegende Themen gibt es sicher genug. 

Fehlst eigentlich nur noch du, der sich frisches Wissen holt, mitdiskutiert und eine tolle Zeit auf diesem Happening verbringt. Vom 23. bis 26. November 2026 findet die .NET Developer Conference (www.developer-world.de/ddc) im Hyatt Regency Köln statt, Blick auf Rhein und Dom inklusive. Vom Pullman zum Hyatt, einmal über das Wasser: Der Raum ändert sich, die Gespräche, der Austausch und das Lernen bleiben – davon bin ich überzeugt.

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