KI gehört in deinen Workflow
Wie nutzt du KI in deinem Entwickleralltag? Vermutlich so wie die meisten: ein bisschen Copilot hier, ein ChatGPT-Prompt da, und zwischendurch noch ein bisschen Google und Stackoverflow. Das ist gut und schön, aber als „Integration der KI in den Workflow" kann man das nicht bezeichnen. Denn der Unterschied zwischen „KI benutzen" und „KI orchestrieren" ist riesig. Wer KI isoliert einsetzt, kratzt nur an der Oberfläche dessen, was möglich ist. Wer sie dagegen systematisch in den gesamten Software-Lifecycle einbettet – von der ersten User Story bis zum Monitoring –, hat einen echten Wettbewerbsvorteil.
Genau das ist der Ansatz der Infinite AI Conference, die am 30. Juni und 1. Juli 2026 im m:con Congress Center Rosengarten in Mannheim stattfindet. Die Konferenz hat sich ein klares Ziel gesetzt: KI als integralen Bestandteil des gesamten Entwicklungsprozesses zu etablieren. Handwerkszeug für deinen Entwickleralltag.
Den Lifecycle konsequent mit KI durchdenken
Das Programm ist deshalb bewusst entlang der Phasen eines Softwareprojekts aufgebaut. Von Requirements über Architektur und Entwicklung bis hin zu Tests, Deployment und Betrieb – jede Phase wird beleuchtet, jede Disziplin bekommt ihren Platz. Zwei Tage, nach denen du weißt, wie du das Maximale aus der KI holst.
Tag eins:
Michael Schemel eröffnet die Infinite AI Conference mit einer Keynote, die gleich zur Sache kommt: „Software im Zeitraffer. KI, die Beschleunigung von Delivery – und die Konsequenzen für den SDLC." Wer bisher dachte, KI mache Entwicklung nur ein bisschen schneller, wird hier wohl umdenken müssen. Michael taucht außerdem in einer weiteren Session tiefer in die Materie ein und beleuchtet, wie sich Softwarearchitekturen, Patterns und Tool Chains durch KI rasant neu formieren.
Martin Buskes Session deckt den ersten Schritt des Lifecycle ab: „Prompts statt PRD: Wie AI die Requirements-Praxis umkrempelt." Sind klassische Product Requirements Documents (PRD) bald Geschichte? Und wenn ja – was kommt danach?
Spannend geht es am Nachmittag des ersten Tages weiter: Olena Borzenko und Marie-Theresa Borsig fragen in ihrer gemeinsamen Session „You are here: How software development is changing in an AI-native future" – eine Standortbestimmung, die vermutlich für einige unbequeme Wahrheiten sorgen wird. Den Abschluss bildet Patrick Schnell, der sich der Frage widmet, ob wir uns dem letzten echten Coding-Jahr nähern – mit einer Session über den Einfluss von Claude Code auf die Softwareentwicklung.
Tag zwei:
Die Keynote von Dehla Sokenou und Harald Störrle stellt die unbequeme These auf, dass sich in Sachen Softwarequalität alles ändern muss – damit am Ende alles gleich bleibt. Klingt paradox, ergibt aber Sinn, wenn man versteht, wie stark KI die klassischen Qualitätssicherungsprozesse auf den Kopf stellt.
Alexander Rampp untersucht in seiner Session, ob KI beim Testen wirklich Gamechanger ist. Spoiler: Es muss differenzierter betrachtet werden, als viele Social-Media-Posts behaupten. Luca Ortiz taucht in den Systemtest ein, bevor Emanuele Bartolesi und Yuriy Varshavskyy das große Bild zeigen: Wie KI den gesamten Software Delivery Lifecycle neu schreibt. Den Abschluss machen Jonathan David und Harald Binkle mit einem Thema, das bei KI-Diskussionen meist zu kurz kommt: AIOps und die KI-gestützte Wartung von Softwaresystemen.
Spaß haben auf der Casino Night
Zwischen zwei intensiven Tagen des Lernens liegt noch die legendäre DWX Casino Night am Dienstagabend. Poker, Roulette, Drinks und Essen, gemeinsam mit der Developer-Community der DWX. Als Teilnehmerin oder Teilnehmer der Infinite AI Conference bist du automatisch dabei.
Für wen ist die IAIC?
Was die Infinite AI Conference aus dem Meer an AI-Events heraushebt, ist der konsequente Ansatz. Statt Tool-Parade oder „Die 100 besten Prompts für Entwickler" bietet die IAIC einen strukturierten Durchgang durch den gesamten Entwicklungsprozess – mit dem klaren Versprechen: Wer hier rausgeht, weiß, wie man KI systematisch in allen Phasen der Softwareentwicklung einsetzt.
Die Infinite AI Conference richtet sich an alle, die Software bauen und Verantwortung dafür tragen. Das schließt Entwicklerinnen und Entwickler ebenso ein wie Architekt:innen, DevOps-Engineers, Tester:innen und Requirements Engineers. Und das Beste: Die Konferenz ist Stack-unabhängig. Ob du mit .NET, Java, Python oder JavaScript arbeitest – die Konzepte und Tools lassen sich auf jeden Stack übertragen.
Das Extra zum Schluss: Wer ohnehin zur DWX will, kann Kombitickets nutzen, etwa um die DWX-Workshops oder den dritten DWX-Konferenztag zu besuchen. Also hol dir dein Ticket!